Sollen oder müssen Daten zwischen Oracle und anderen Datenbanksystemen ausgetauscht werden, kann der Live-Zugriff mit dem Oracle Gateway eine gute Möglichkeit sein. In vielen Fällen ist dies aber gar nicht notwendig. Auch die Einrichtung und Wartung eines professionellen ETL-Tools wäre meist zu aufwändig.
Sollte es sich nur um wenige Tabellen und ein mittleres Datenvolumen handeln, eignet sich aus Sicht unseres Autors Andreas Jordan PowerShellgut, da sich mit wenigen Zeilen Code und kostenfreien Bibliotheken robuste und performante Datentransfers realisieren ließen.
In seinem Artikel beschreibt er die Voraussetzungen sowie die Einrichtung von Datentransfers vom Microsoft SQL Server zu Oracle, wobei dieses Vorgehen aber auch auf andere Datenbanken wie PostgreSQL oder MySQL beziehungsweise MariaDB übertragbar sei und sich sogar IBM Db2 oder Informix anbinden lasse.
PowerShell – Skriptsprache und objektorientierte Programmiersprache
Bei PowerShell handelt es sich um eine Skriptsprache, die vergleichbar mit bash unter Linux ist. Einzelne Befehle lassen sich nacheinander ausführen und so ein Skript Schritt für Schritt entwickeln, ausführen und testen. Auf der anderen Seite ist PowerShell durch die Verwendung des .NET Frameworks auch eine vollwertige, objektorientierte Programmiersprache und damit vergleichbar mit Python. So können bereits mit wenig Aufwand robuste Programme mit Fehlerbehandlung und Logging entwickelt werden, die für einen produktiven Einsatz geeignet sind.
Drei Arten der Datenübertragung
Grundsätzlich gibt es drei Arten der Datenübertragung, die sich hinsichtlich der benötigten Befehle, der Performance und auch der möglichen Flexibilität unterscheiden. Jede Technologie hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Andreas Jordan stellt sie vor und erläutert ihren Einsatz.
Den Artikel "Datenübertragung vom Microsoft SQL Server zu Oracle mit PowerShell" von Andreas Jordan findet ihr im Red Stack Magazin 05/2024 auf Seite 66, das ihr in unserer Zeitschriftenbibliothek kostenfrei herunterladen könnt.
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